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Einblick: Wie funktioniert eine Waschmaschine?

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Wäsche waschen in der Maschine, das ist für uns selbstverständlich. Doch es lohnt sich, einmal einen Blick hinter die Kulissen zu werfen – beziehungsweise bis tief in die Waschmaschine hinein. Was passiert eigentlich beim Waschgang und was macht die Kleidung am Ende sauber? Dafür schauen wir zunächst auf die Mechanik der Waschmaschine und dann auf die Leistung des Waschmittels. Denn das passende Waschmittel ist ebenso wichtig wie eine gute Waschmaschine!

Die Waschmaschine: Aufbau & Schläuche

Grob zusammengefasst, besteht eine Maschine aus diesen wichtigen Komponenten:

  • Waschtrommel: Darin wird die Wäsche gewaschen.
  • Laugenbehälter: Er befindet sich um die Waschtrommel herum, und durch ihn gelangt das Wasser, gemischt mit dem Waschmittel, in die Trommel.
  • Motor: Er dreht die Waschtrommel.
  • Pumpe: Sie saugt das Wasser ab. Dieses gelangt zuvor aus der Wasserleitung durch das Waschmittelfach und den Laugenbehälter in die Waschtrommel.
  • Thermostat beziehungsweise Heizstäbe: Sie wärmen das Wasser auf.
  • Spülfach: Darin befinden sich verschiedene Fächer für Waschmittel und Weichspüler.
  • Zulaufschlauch & Ablaufschlauch: Sie führen das Wasser zu beziehungsweise ab. Aber wie funktioniert eine Waschmaschine nun? Dafür erklären wir kurz die mechanische Seite. -

Wie läuft das Wasser in die Waschmaschine?

Beim Wäschewaschen in der Maschine sind zwei Schläuche ganz entscheidend: Der Zulaufschlauch sowie der Ablaufschlauch. Ersterer beginnt seinen Job, wenn wir die Waschmaschine mit Kleidung befüllen und ein Programm auswählen. Danach läuft frisches Wasser aus einem Anschluss in die Waschmaschine. Allerdings nicht direkt in die Waschtrommel, sondern durch das Spülfach in den Laugenbehälter. Dort wird das Wasser mit dem Waschmittel gemischt.

Wie funktioniert der Waschvorgang?

Die Waschtrommel aus Edelstahl, in der die Kleidung liegt, hat kleine Löcher im Edelstahl. Durch sie dringt das Laugenwasser von unten in die Trommel und macht die schmutzige Kleidung nass. Ein Motor an der Rückwand dreht das Ganze, damit alles gut gemischt und durchfeuchtet wird. Die sogenannten Mitnehmer an der Innenwand der Trommel helfen dabei. Das sind die länglichen Abschnitte in der Struktur, die man fühlen kann, wenn man die Wäsche herausholt. Nun starten – je nach Programm – mehrere Phasen des Waschgangs, bei denen das dreckige Wasser jeweils abgesaugt und durch den Ablaufschlauch in den Abfluss geführt werden. Typische Programme sind:

  • Vorwäsche: wird nur für stark verschmutzte Kleidung gebraucht
  • Buntwäsche: für Handtücher und Bettwäsche
  • Pflegeleicht: für normale Wäsche wie T-Shirts oder Jeans
  • Feinwäsche: für empfindliche Textilien wie Blusen
  • Wollwäsche: für Kleidung aus Wolle
  • eventuell Spezialprogramme wie Sportwäsche

Wie funktioniert der Schleudergang?

Damit die Kleidung nicht klatschnass aus der Maschine kommt, dreht der Motor am Ende mit bis zu 1.400 Umdrehungen schnell. Dabei entstehen Zentrifugalkräfte, die das Wasser aus den Textilien drücken. Dieses wird durch den Ablaufschlauch aufgenommen und abtransportiert.

Die Anzahl der Umdrehungen lässt sich bei den meisten Maschinen auch manuell einstellen oder sie richtet sich nach dem jeweiligen Waschprogramm. So wird Empfindliches sanfter geschleudert, während Handtücher und Bettwäsche 1.400 Umdrehungen nichts ausmachen.

Wäschewaschen: Die vier wichtigen Faktoren

Bei der Frage „Wie funktioniert eine Waschmaschine“ geht es aber nicht nur um den technischen Teil, sondern auch darum, wovon die Waschleistung eigentlich abhängt. Hier spielen vier Faktoren die Hauptrolle:

1. Waschmittel
2. Zeit (Waschdauer)
3. Temperatur
4. Mechanik

Ändert man einen dieser Faktoren, muss der Anteil eines der anderen entsprechend erhöht werden. Ein Beispiel: Reduziert man die Temperatur und wählt einen kürzeren Waschgang aus, um Textilien zu schonen sowie Energie zu sparen, wird die Leistungsfähigkeit des Waschmittels umso wichtiger.
Unser Tipp: Nutzen Sie die Lenor All-in-1 PODS. Sie entfalten ihre volle Wirksamkeit bereits ab 20 Grad Waschtemperatur sowie in kurzen Wäscheprogrammen. Durch die hohe Qualität des Lenor Waschmittels werden Ihre Textilien trotz niedriger Temperaturen strahlend rein und hygienisch sauber.

Wäschewaschen: Die Rolle des Waschmittels

Für die Rolle das Waschmittels muss man zunächst erklären, dass Wasser eine Oberflächenspannung besitzt. Das ist zwar schwierig vorzustellen, aber ohne diese Spannung könnte Wasser keine Tropfen bilden, denn sie hätten keine Struktur, die sie zusammenhält.

Was bedeutet das für unseren Waschvorgang in der Waschmaschine? Es braucht eine Kraft, damit die Barriere zwischen dem Wasser und der schmutzigen Kleidung aufbricht. Die Lösung sind Tenside. Ihre Moleküle besitzen einen unpolaren Teil, der fettliebend und wasserabweisend ist, und einen polaren Teil, der Wasser liebt. Die Tenside im Waschmittel haften sich nun mit dem unpolaren Teil am Schmutz in der Kleidung an und lösen ihn aus der Textilfaser. Anschließend umschließen sie ihn, damit die Kleidung nicht erneut schmutzig werden kann. Der polare Teil sorgt nun dafür, dass sich das Tensid mit dem Wasser verbindet und abfließt.

Bei Waschmittel, das explizit für die Verwendung bei niedrigen Temperaturen geeignet ist, sorgen insbesondere Enzyme, zusammen mit den Tensiden, für eine optimale Fleckentfernung – denn sie bauen den Schmutz von der Kleidung direkt ab und wirken in einem großen Temperaturspektrum, also auch schon bei energiesparenden 20 oder 30 Grad.

Wir empfehlen übriges die Lenor All-in-1 PODS Amethyst Blütentraum. Ihre Tenside dringen tief in die Fasern ein, waschen hygienisch rein und sorgen gleichzeitig noch für eine traumhafte Blütenfrische.

Wäschewaschen: Die Temperaturen

Wie bereits gesagt, ist es durchaus möglich, gleichzeitig in einem kurzen Waschprogramm sowie mit niedrigen Temperaturen zu waschen, wenn Sie ein hochwertiges Waschmittel wie von Lenor nutzen. Wir empfehlen, zusätzlich ein- bis zweimal monatlich eine Waschladung bei 60 Grad sowie mit bleichmittelhaltigem Waschmittel zu waschen. Dies sorgt für Hygiene in der Waschmaschine – denn sowohl durch die Bleiche als auch durch die Temperatur werden Keime beseitigt und schlechte Gerüche verhindert.

Weitere Gründe für höhere Waschtemperaturen:

  • Häusliche Pflege von Angehörigen
  • Pilzerkrankungen
  • Krankheiten mit Durchfall und Erbrechen

Waschmaschine: Funktion des Weichspülers

Nun haben wir Waschmaschine, Aufbau, Waschgang, Temperaturen und Waschmittel erklärt. Doch wozu wird der Weichspüler gebraucht? Kurz gesagt, pflegt er die Kleidung, die während des Hauptwaschgangs durch die starke Reibung strapaziert wird. Aber nicht nur das! Es verstärkt auch den Duft des Waschmittels, besonders wenn er aus derselben Duftfamilie stammt. Die Lenor All-in-1 PODS Amethyst Blütentraum passen beispielsweise perfekt vom Lenor Weichspüler mit denselben verführerischen Nuancen von Pfirsichblüten, Rosen und Freesien.